


| Connys Vita |
| ... schon als
Kind habe ich gern gemalt und gezeichnet. Es fehlte mir aber die Ausbildung, da meine Eltern nicht künstlerisch tätig waren. Erst im Erwachsenalter lernte ich Armida Voss kennen und hatte sehr bald den Wunsch an ihren Malkursen teilzunehmen. So besuchte ich schließlich über mehrere Jahre ihre Kurse und nahm auch an offnen Künstlertreffs und Malwochenenden teil. Frau Voss legte viel Wert auf eine gute zeichnerische Grundlage. Wir machten lange Zeit Naturstudien und zeichneten Wurzeln, Steine, Pflanzen und ähnliches ab. Manch einer warf bei dieser akademischen Schule das Handtuch, denn auf schnelle Ergebnisse war nicht zu hoffen. Später besuchte ich darüber hinaus noch die Akt - und Portraitzeichenkurse bei Frau Voss, wobei ich mich mehr auf die Aktzeichnung konzentrierte. Anschließend besuchte ich Aktzeichenkurse bei Herrn Konitschke in Darmstadt, ebenso Teilnahme an einer Sommerakademie in Belgien, bei der nach einem Aktmodell getöpfert wurde. Bei den Malwochenenden mit Frau Voss vervollkommnete ich meine Aquarelltechnik, meist in der schönen Odenwaldlandschaft. Was so einfach aussah, erwies sich als äußerst schwierig, denn um ein stimmungsvolles Landschaftsbild zu malen, bedarf es mehr als etwas Farbe und Wasser ineinander laufen zu lassen. So entstand dann später auch die Serie der Riedlandschaften. Leider verstarb Frau Voss vor einigen Jahren. Ich bin ihr sehr dankbar für das was ich bei ihr lernen durfte, für all ihre Anregungen und Ermutigungen und für die Inspiration. Es war eine anspruchsvolle Schule, aber besonders eine Schule des Sehens. |
| .... über diese Schule des Sehens ist mir die Natur und insbesondere Bäume, immer wieder eine Quelle der Inspiration. Ich empfinde tiefe Demut vor der Schönheit einer Pflanze oder einer Landschaft und ich weiß das ich sie nie genauso darstellen könnte. Deswegen zeichne oder male ich sie auch nicht ab, sondern stelle in den Bildern meine eignen Sichtweise dar. Die Bilder sind zwar naturalistisch gemalt aber sie entsprechen deshalb nicht zwangsläufig genau der Realität, wie man sie auch fotografieren könnte. Dasselbe gilt auch für meine Katzenbilder, aber auch für Aktzeichnungen und Portraits. Ich kann auf meinen Bildern etwas weglassen oder hinzufügen, etwas neues zusammenstellen. Ich kann etwas stärker hervorheben und betonen und so einen ganz anderen Bildinhalt zum Ausdruck bringen. So mag es auch nicht verwundern das sich auch märchenhafte, fantsastische und surreale Themen in meinen Werken finden. Ich selbst bezeichne mich als einen zeichnerischen Maler und einen magischen Realisten. |

Besonders glücklich macht es mich, das ich seit einigen Jahren mein Wissen und meine Erfahrungen auch in Kindermalkursen und in der Maltherapie mit Behinderten Erwachsenen weitergeben darf. In größeren Zeiträumen finden hierzu auch immer wieder Ausstellungen statt. |