| Warum ABRAXAS Märchen erzählt |
| Facharbeit zum Thema Märchenpädagogik: Ein Hauch von Afrika - Das Afrika Projekt in der BUNTEN RUNDE im Pflege - & Therapiezentrum Riedstadt Die sog. BUNTE RUNDE leite ich seit mehreren Jahren. Sie ist sehr beliebt, der Name stammt von den Bewohnern. Sie besteht aus 12 -15 Schwerstmehrfach Behinderten Erwachsenen,Wachkomapatienten sowie Angehörigen und Gästen. Wir treffen uns jeden Montag im Pavillon der Einrichtung für ca. 2 Stunden. Hier bietet sich ein Forum um miteinander zu diskutieren, sich auszutauschen, zu feiern, Spaß zu haben , sich zu informieren. Ziel ist unter anderem ein sinnvolles Zeitangebot, eine Tagesstruktur sowie Integration von Angehörigen und Gästen die von " draußen " kommen. So lade ich oft Besucher ein ,die über irgend ein interessantes Thema berichten, um Kontakt und aktuelle Bezüge herzustellen. Da wir seit vielen Jahren im enger Verbundenheit zu einer Missionarin und ihren einheimischen Mitarbeitern im Tschad stehen, die dort ein Alphabetisierungsprogramm leitete, entschloss ich mich für das Thema " Afrika". So besuchte im Januar 2004 meine Freundin Ursula, die seit 20 Jahren im Tschad als Missionarin lebte und arbeitete, die BUNTE RUNDE. Sie hielt einen Vortrag und zeigte Dias und Bilder aus dem Tschad. Es gab eine Fülle an Informationen und auch "Afika zum Anfassen" in Form von Musikinstrumenten, Batiken, Kalebassen, Kunsthandwerk u.ä. Im März 2004 kam dann Sambaye, ein Freund aus dem Südtschad zu Besuch und besuchte die BUNTE RUNDE. Er wurde begeistert aufgenommen. Wir sangen und trommelten zusammen und Sambaye hatte ein Märchen aus seiner Heimat dabei, das Märchen vom klugen Igel, das mittlerweile "Sambayes Märchen" heißt. Am nächsten Tag nahm Sambaye noch an der Maltherapie teil und so enstanden gemeinsame interessante Kunstwerke. Neben diesen beiden Projekteinheiten gab es noch ein Batikprojekt - die Farben Afrikas und ein Projekt über Hirse - das Brot Afrikas. Als Abschluss Projekt zu diesem Themenkreis beschäftigten wir uns mit der Kultur der Afroamerikaner und deren Musik und Märchen. Über all diese Projektreihen, die innerhalb eines Jahres im Pflege -& Therapiezentrum von mir durchgeführt und angeleitet wurden, schrieb ich dann meine Facharbeit. |
| Facharbeit zum Thema Tanzpädagogik: Das Rad des Jahres Ein Jahr rund um den Kürbis im Pflege - & Therapietzentrum Riedstadt Mit den Schwerstmehrfach Behinderten Bewohnern des Wohnbereichs im Therapiezentrum Riedstadt habe ich ein Jahr lang ein Kürbisprojekt durchgeführt. Das große Abschlußfest rund um den Kürbis, das im Pavillon der Einrichtung stattfand, bildete den kröhnenden Abschluß des Projekts. Dieses wurde im Oktober 2006 begangen, natürlich mit reger Teilnahme der Bevölkerung Riedstadts. In unserem kleinen Therapiegarten haben wir im Frühjahr Kürbispflänzchen gepflanzt, zusätzlich wurden von Mitarbeitern der Einrichtung auf einem Stück Brachland noch weitere Kürbisse gezogen. Wir beschäftigten uns mit der Pflanze, erfuhren was wir daraus alles machen konnten, und probierten schließlich in der Kochgruppe viele neue Rezepte aus. Kürbissuppe und Kürbiskuchen schmeckten vorzüglich. Da ein Bewohner des Wohnbereiches genau an "Halloween" Geburtstag hatte, feierten wir eine lustig, gruselige Party, die allen viel Spaß machte. Von der Ausgestaltung des Raumes über die Herstellung eines "Bluttrunks" bis hin zu dem lustig, schaurigen Koboldspiel, einigen passenden Liedern, Masken, Schminken und Verkleidung fehlte nicht für die Stimmung zu einer richtigen Gruselparty. Natürlch setzten wir uns auch mit dem neuen, alten Fest "Halloween" auseinander. Woher kommt es, welche Bedeutung, welchen Ursprung hat es? Daraus resultierte auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Modefest. Über Feste und Rituale allgemein diskutierten wir ebenso und erfuhren zudem auch etwas über den Herbst und wie man am besten ohne Stimmungstiefs über die graue Jahreszeit kommt. Natürlich hatte ich auch immer wieder Gelegenheit Geschichten zu erzählen und wir schnitzten und bemalten Kürbisse. Der große Abschluß war dann die Kürbisernte , sowie das Kürbisfest im Pavillon und ein Tanz zu Ehren der Kürbisse. Ich führte den Tanz mit einigen Bewohnern der Wohngruppe durch, alle sind Rollstuhlfahrer, z.T. halbseitig gelähmt. Sie brauchten also einen Betreuer zum Tanzen. Trotzdem machte dieser Tanz, nach einem alten englischen Lied allen soviel Spaß, das der Funke übersprang und bald eine ganze Reihe von Gästen im Pavillon spontan mittanzten. |
| INFO: Was ist Märchenpädagogik? |


| Ein Hauch von Afrika - Besuch aus dem Tschad von Sambaye & Juliene |







