Priscilla
                ein Wintermärchen -
  ....... verschwunden und gefunden .......
    Wir saßen schon eine
    ganze Weile da und
    genossen es wieder
    zuhause zu sein und
    alles aufgeräumt zu
    haben, als wir von
    draußen einen lauten
    Schrei hörten. Das
    hörte sich ganz nach
    Katze an! Es folgte
    noch ein Fauchen und
    danach ein Jaulen das
    von irgend woher aus
    dem Dunkel des
    Gartens drang. Siggi
    reagierte sofort und
    rannte hinaus, ich saß
    wie versteinert da.
Nach einer Weile kam Siggi wieder
ins Zimmer zurück und sagte das
Priscilla verschwunden sei. Wir
begannen sofort damit, sie im Garten
und rund um das Haus zu suchen.,
aber Priscilla war nirgens zu finden.
Ich lief dann  auf die Straße hinaus,
sah in Gärten, Hauseingängen und
unter Autos nach ob sich die Katze
irgendwo verkrochen hatte, aber
ohne Erfolg, Priscilla blieb
verschwunden. In der Nacht schlief
ich schlecht und wenig, wachte immer
wieder auf und träumte das die
Katze am frühen Morgen vor der
Tür säße. Ich stand auf um
nachzusehen, aber es war leider nur
ein Traum. .........
Ich suchte nochmal den Garten ab. Die winterliche Kälte erschreckte mich, zu dieser
frühen Morgenstunde und der Gedanke das meine Katze irgenwo da draußen frieren
würde um so mehr. Gegen 9 Uhr klingelte es plötzlich  an der Haustür. Meine Nachbarin
stand vor der Tür und sagte mir freudestrahlend das sie die Katze in ihrem Garten
gesehen habe.Voller Hoffnung folgte ich ihr, doch schon auf dem Weg dorthin dachte
ich:" Warum hat sie die Katze nicht festgehalten, mitgebracht? Bestimmt ist sie schon
wieder weitergelaufen , denn meine Nachbarin hat zwei große Jagdhunde .......?!"
So war es dann auch, meine Nachbarin zeigte auf eine Stelle unter dem Gebüsch, wo die
Katze noch kurze Zeit vorher gesessen hatte, aber jetzt war da keine  Katze  mehr -
einfach verschwunden.... Traurig, verzweifelt und auch ein wenig wütend ging ich nach
Hause. Es gab nichts zu tun als zu warten. Vielleicht würde Prissly irgendwann den Weg
zurückfinden......
Doch so ganz untätig konnte ich die Stunden doch nicht verstreichen lassen. Ich lief
jeden Tag mehrmals durch die nähere Umgebung und suchte jedes Gebüsch, Brachland
ab, schaute unter Hecken, auf Bäume, in Kellereingänge und Schuppen - ohne Erfolg! Die
Katze blieb verschwunden. Die Hoffnung schwand zumal es immer  
unangenehmer,frostiger wurde, vor allem die Nächte waren bitter kalt. Wo konnte sich  
eine Katze verstecken? Lebte sie überhaupt noch? Vielleicht war sie auch irgendwo
eingesperrt worden, in einer Garage oder in einem Keller? Eine schreckliche Vorstellung,
das sie dort langsam verhungern oder erfrieren könnte. Ich achtete auf meinen
Wanderungen auf jedes noch so kleine Geräusch, meinete es überall jaulen und miauen
zu hören, rief immer wieder den Namen der Katze .... allmählich kam ich mir vor wie ein
ruheloses Gespenst, das durch die winterlichen Straßen geistert. So konnte es auch nicht
weitergehn, ich mußte irgendwas unternehmen. So kam ich auf die Idee mit dem Zettel:
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Priscilla hat eine ganz spezielle Geschichte zu erzählen:
Wie in jedem Jahr, fahren wir im Januar, für ein Tage nach Oberstdorf um den
Winter von seiner schönen Seite zu genießen. Schwager Gerd passte immer gerne
auf Haus und Katzen auf, für ihn  ist diese Zeit ebenfalls ein kleiner Urlaub. Als wir
zurückkamen fanden wir alles wohlgeornet vor, die Katzen schienen uns nicht sehr
vermisst zu haben denn bei Gerd gab es öfters mal eine extra Ration Brekkis .....
Der erste Tag zuhause verlief sehr arbeitsreich, alles mußte wieder weggeräumt
und gewaschen werden, es gab jede Menge zu tun. Die Katzen wuselten dazwischen
herum und schienen darauf zu warten das wir uns endlich mal hinsetzten und Ruhe
hielten. Am nächsten Tag, gegen abend war dann fast alles getan und wir konnten
uns endlich gemütlich niederlassen und uns noch einemal an die schönen
Urlaubsttage zurückerinnern. Draußen war es schon dämmrig, aber die Katzen
wollten nochmal hinaus in den Garten.